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Für unsere Demokratie muss man eintreten!

Blick in die Zukunft

Die Bismarckschule auf dem Weg in die Zukunft

von Gerald Mandl

Bedingt durch den Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft hat die Bismarckschule einen langjährigen inneren Schulentwicklungsprozess in Gang gesetzt, der mit der Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule eine konsequente Weiterentwicklung darstellt.

Unter dem Motto „Wachsen und Erfolg haben“ hat die Werkrealschule Bismarckschule dazu eine Haltung des Lernens entwickelt, die bewusst den Umgang mit Heterogenität in den Fokus stellt. Anforderungssituationen werden so gestaltet, dass die Schüler nicht überfordert sind, sondern an ihren jeweiligen Aufgaben wachsen und ihre individuellen Leistungen steigern können. Dieser veränderte Schwerpunkt des Lernens verschiebt sich immer stärker auf den einzelnen Schüler, sein eigenverantwortliches Arbeiten und sein Arbeiten im Team.

Als Gemeinschaftsschule wird die Bismarckschule dieses erfolgreiche Arbeiten durch eine breitere Zusammensetzung der Schülerbegabungen und eine Lernangebotsstruktur auf verschiedenen Niveaus weiter steigern können. Durch eine Umwandlung der Bismarckschule in eine Gemeinschaftsschule ergeben sich Chancen, die Gruppe der Schüler mit einem mittleren und gymnasialen Niveau, und damit die Chancen der Vielfalt, weiter zu vergrößern. Sowohl Schüler bildungsferner als auch Schüler bildungsnaher Elternhäuser werden in Zukunft voneinander profitieren.

Der Lebens- u. Erfahrungsraum des Ganztags an der Bismarckschule bietet schon heute deutlich mehr Bildungsgerechtigkeit, indem er den Schülern durch ein differenziertes Unterstützungssystem und ein breites Projektangebot bessere Chancen eröffnet, zu toleranten und demokratiefähigen Mitgliedern unserer Gesellschaft zu werden. Im Ganztag ist es möglich, die individuelle Persönlichkeit jedes einzelnen Schülers zu stärken. Den geeigneten Rahmen dafür bietet eine starke Schulgemeinschaft, die Vielfalt als Wert begreift. Nach dem Grundsatz „So viel wie möglich gemeinsam und nur so viel wie nötig getrennt“ bringt die Bismarckschule wichtige Erfahrungen der letzten Jahre aus der inklusiven Beschulung in ihr zukünftiges Arbeiten als Gemeinschaftsschule
ein.

Als Teil des Campus Feuerbach ergeben sich für die Bismarckschule als zukünftige Gemeinschaftsschule große Standortvorteile. Neben einer sehr guten Verkehrsanbindung
sind dies vor allem die Nähe der beiden Gymnasien. Für beide Schularten kann von wichtigen Synergieeffekten ausgegangen werden. Für die Eltern und Schüler in Feuerbach erweitert sich das
schulische Angebot im Sekundarbereich neben Realschule und Gymnasium durch eine Gemeinschaftsschule mit einer komplett veränderten Lernkultur. Durch diese klare Profilschärfung und eine gleichzeitige Durchlässigkeit in der Orientierungsstufe kann erreicht werden, dass die Schüler auf dem Campus Feuerbach in die für ihre Lernvoraussetzungen und Lernkultur besser geeignete Schulart kommen.

Die Umwandlung der Werkrealschule Bismarckschule in eine Gemeinschaftsschule ist somit eine konsequente Weiterentwicklung des gemeinsamen Lernens und eine Stärkung des schulischen
und beruflichen Netzwerks sowie aller vorhandenen berufbezogenen Kooperationen. Seit dem offiziellen Beschluss der Beantragung der Bismarckschule als Gemeinschaftsschule im Juni 2016 durch die Stadt Stuttgart, arbeiten die Mitarbeiter der Bismarckschule an der Erstellung eines Pädagogischen Konzepts.


Gerald Mandl

Schulleiter der Bismarckschule seit 2003. Zuvor war er 10 Jahre lang Konrektor an der Hohensteinschule in Zuffenhausen. Als gelernter Lithograf kam er über den zweiten Bildungsweg
in den Lehrerberuf.

Marianne Hafner

ist seit langen Jahren Kassiererin des SPD-Ortsvereins und Delegierte des Stadtseniorenrats in Feuerbach. Außerdem liegt ihr die Zukunft der Bismarckschule am Herzen, früher als aktive Elternbeiratsvorsitzende, später als Kassiererin des Fördervereins.


Die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg

  • bietet Standards der Hauptschule, der Realschule und des Gymnasiums an

  • sorgt für Erfolgserlebnisse der Kinder und Jugendlichen und stärkt damit die Lernfreude

  • schafft eine Lernumgebung, in der Lehrerinnen und Lehrer durch vielfältige Methoden auf die einzelnen Schüler/innen eingehen können

  • ist eine verbindliche Ganztagsschule mit rhythmisiertem Schultag

  • zeichnet sich durch eine enge Beziehung zwischen den Schüler/innen, den Eltern und Lehrerinnen und Lehrern aus

  • stärkt die Kinder und entlastet die Familien

 

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