Bildungsfahrt nach Berlin – ein Integrationsimpuls

Veröffentlicht am 06.04.2018 in Unterwegs

Gruppenfoto in der Kuppel des Reichtagsgebäudes

Am 21. März 2018 machten sich rund 50 Personen aus Stuttgart für vier Tage auf nach Berlin, um dort mehr über die Eckpfeiler und Strukturen unserer Demokratie und deren Wirkungskräfte zu erfahren.

Wie schon in zurückliegenden Jahren hatte die Bundestagsabgeordnete Ute Vogt auf Einladung des Bundespresseamtes wieder eine Bildungsreise in die deutsche Hauptstadt organisiert. Mit dabei waren diesmal, zu je einem Drittel, eine Schülergruppe des Paracelsus-Gymnasiums Stuttgart, eine Gruppe geflüchteter Jugendlicher aus Syrien, Afghanistan, Eritrea und dem Irak sowie ehrenamtlich tätige Personen aus diversen kommunalen Bereichen.

Eine bunte Mischung aus der Mitte der Gesellschaft einte das hohe Interesse, mehr über die historischen Entwicklungen und die politischen Herausforderungen der deutschen Demokratie zu erfahren. Einst und jetzt - aus der Herkunft für die Zukunft. Dass dabei inzwischen auch der Islam zu einem modernen Deutschland unserer Zeit gehört, wurde in den Reihen dieser Reisegruppe nicht in Frage gestellt.

Zwischen den Besuchsterminen im Bundestag, im Kanzleramt, in der Landesvertretung von Baden-Württemberg und einigen anderen Stätten wurde in Gesprächen beim Mittagessen oder beim Stadtbummel deutlich, dass alle Beteiligten den Fokus auf ein gesamtgesellschaftlich verträgliches Miteinander setzten, statt der Ab- und Ausgrenzung der Einen gegenüber den Anderen das Wort zu reden. In diesem oder jenem Fall natürlich auch mit kritischen Haltungen, aber eben zugleich auch offen dafür, das jeweilige Anderssein nicht als isoliertes Dasein abzustempeln, sondern als integralen Bestandteil einer vielfältig geprägten und gemeinsam weiter zu entwickelnden Gesamtgesellschaft zu begreifen. Durchaus kein leichtes Unterfangen.

Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt müssen alltäglich durch befruchtendes Engagement im Großen wie im Kleinen lebendig gehalten werden. So auch durch politische Bildungsreisen wie dieser, bei denen nicht nur der „Geschichtsunterricht“ im Mittelpunkt stand, sondern auch die Begegnung und das wechselseitige Kennenlernen von Menschen mit teilweise höchst unterschiedlichen Lebenswegen und kulturellen Wurzeln.

Ein Miteinander wird durch das Kennenlernen erst möglich - das kann auch Ute Vogt unterstreichen und hat sich im Zuge ihrer langjährigen politischen Tätigkeit stets dafür eingesetzt, jenen Personengruppen die Teilnahme an derartigen Reisen ins Berliner Regierungsviertel zu ermöglichen, die in ihrem Lebensalltag eher auf Gleisen neben dem sprichwörtlichen Mainstream unterwegs sind oder erschwerten Zugang zu Bildungsangeboten haben. In diesem Fall die gut gelungene Beteiligung einer Gruppe von geflüchteten Jugendlichen, die seit gut zwei Jahren in Stuttgart Fuß gefasst haben und nun ihren Integrationsweg weiter beschreiten wollen.

Dieser Wille war deutlich spürbar. Sehr intensiv haben sich die Jugendlichen aus den Ländern des Nahen Ostens für die Geschichte und den politischen Alltag in ihrem Einwanderungsland interessiert. Ob sie hier mittel- und langfristig heimisch werden, das hängt von zahlreichen Faktoren ab. Die meisten davon haben mit vernunftbegabter Mitmenschlichkeit zu tun.

 

Homepage Ute Vogt MdB

WIR IN FACEBOOK

Kalenderblock-Block-Heute

Alle Termine öffnen.

20.11.2018, 19:00 Uhr Wohnen in Stuttgart: Was macht die Politik in anderen Städten?
Der Blick über den Tellerrand ist hilfreich, deshalb weiten wir die Perspektive und fragen, was andere Städte ma …

16.12.2018, 11:00 Uhr - 15:00 Uhr OV Feuerbach: Weihnachtsbrunch und Jubilarehrung mit Ute Vogt (MdB)

Alle Termine