Sonntag,18.Mai, 8.45 Uhr
Sonntag, 18.05.2014
Auf der Strecke sind folgende Zustiegsmöglichkeiten vorgesehen: Weilimdorf Löwenmarkt ca. 9.10 Uhr, Weilimdorf Bahnhof (Nordseite) ca. 9.20 Uhr. Weitere Strecke über Ditzingen durchs Glemstal zum Startort Marktplatz Leonberg. Um 10.30 Uhr ist dort der Start der Sternfahrt an der MHP-Arena.
Baden-Württemberg / Kreisverband Stuttgart
17 km, Schwierigkeit gemütlich
| Startort: | 08:45 Bhf. Feuerbach |
Christian Schmitt
1887 - 2012 ein erfolgreicher Weg in der Geschichte der SPD, den die Genossinnen und Genossen aus Feuerbach in 125 Jahren gegangen sind, auch wenn es hie und da Etappen gab, auf denen sie lange über den richtige Weg diskutieren mussten. Die großen Ziele verloren sie nie aus den Augen.
Ein Blick in die Geschichte der SPD Feuerbach
In den 1880er Jahren, zu Zeiten der Bismarck’schen Sozialistengesetze „Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie“ geht es auch in Feuerbach für die Arbeiter um eine Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen.
Im Frühjahr 1887 findet eine Versammlung von Arbeitern der Steinbrüche statt, auf der die Herabsetzung der Arbeitszeit von 12 auf 10 Stunden gefordert wird.
Im September 1887 wird dann die Gründung des Feuerbacher Arbeitervereins beschlossen.
Friedrich Epple, ein Steinbrecher, wird der 1. Vorsitzende und bleibt es bis zu seinem Tod 1905. Ab 1889 ist er auch Mitglied des Gemeinderates.
Die Vertreter des Arbeitervereins fordern im Gemeinderat u.a.:
1890 werden die Sozialistengesetze abgeschafft und das Parteienverbot für Sozialdemokraten aufgehoben. Der Arbeiterverein wird in Sozialdemokratischer Verein Feuerbach umbenannt und in die SPD eingegliedert.
Die ersten 25 Jahre waren recht erfolgreich.
Ab 1905 stellt die SPD die Hälfte der Gemeinderäte und hatte 1914 ca. 900 Mitglieder.
1927 wird das 40-jährige Jubiläum gefeiert – Gustav Fricke ist zu diesem Zeitpunkt 1. Vorsitzender.
Eine besonders schwierige Zeit beginnt 1933 mit der Naziherrschaft. Im Juni 1933 wird die Partei verboten. Eine Gruppe um Wilhelm Braun (dem 1. Vorsitzenden der Sportvereinigung), Willi Erhardt, Otto Bofinger und Martin Spieß arbeiten im geheimen weiter und verteilten Druckschriften des SPD-Exilvorstandes. 1935 fliegt die Gruppe auf und ihre Mitglieder werden zu teilweise langjährigen Zuchthausstrafen verurteil.
Erst im September 1945 wird die Parteiarbeit unter Gustav Fricke, der schon in den 1920er Jahren Vorsitzender war, wieder aufgenommen.
1952 wurde in der Festhalle Feuerbach auf einem Vereinigungsparteitag die SPD-Baden-Württemberg gegründet
Weitere Vorsitzende des Ortsvereins nach 1945
Albert Müller
Rolf Penzel
Robert Baumstark
Fritz Schulter
Fritz Syvertsen
Robert Turner
Bei allen wichtigen kommunalpol. Entscheidungen in Feuerbach wie zu den Schulen, dem Hallenbad, der B295, zu Stadtbahn und Radwegen haben Sozialdemokraten im GR und BBR verantwortungsvoll mitgewirkt. Auch in Zukunft werden wir uns zum Wohle der Menschen hier vor Ort einsetzen, so wie derzeit für eine neue Sporthalle mit Mensa, damit auch Feuerbacher Kinder und Jugendliche vernünftig Sport treiben und gesund essen können.
Die SPD Feuerbach hat nach 125 Jahren eine erfolgreiche und wechselvolle Geschichte hinter sich und eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft vor sich.
Sozialdemokratische Politik bedeutet Verlässlichkeit für die Bürgerinnen und Bürger, Wahrung der Belange der gesamten Bevölkerung und Ausgleich der Interessen zu Gunsten der sozial Schwächeren, ökonomische Vernunft bei der Weiterentwicklung unseres Wirtschaftsstandorts und Handeln für eine gesunde Umwelt auch in der Zukunft.
Frühjahrsempfang der SPD Feuerbach mit der Staatssekretärin im Kultusministerium - Marion von Wartenberg - und den Gemeinderatskandidaten/innen aus dem Stuttgarter Norden.
Suse Kletzin, die Feuerbacher Spitzenkandidatin (Platz 4) begrüßte die 100 Gäste beim Frühjahrsempfang der Feuerbacher SPD und rezitierte zum Einstieg Ludwig Uhland:" Nun muss sich alles, alles wenden" heißt es dort zum Schluss und sie forderte die politische Wende bei der Gemeinderatswahl, vor allem hinsichtlich einer höheren Wahlbeteiligung. Die Staatssekretärin im Kultusministerium Marion von Wartenberg sprach zum Thema "Bildungsaufbruch - Bedeutung von Schule und Bildung für die Zukunft unserer Gesellschaft“. Sie sprach über die neue Bildungspolitik der Landesregierung und die vielen Baustellen, die die alte Landesregierung auf diesem Feld hinterlassen habe. Ein Erfolgsmodell bei der Umsetzung einer modernen Bildungspolitik, ist insbesondere die Gemeinschaftsschule, die den Anforderungen einer immer heterogener werdenden Schülerschaft gerecht wird. Dabei stellt die individuelle Förderung und das eigenständige Lernen der Kinder im Mittelpunkt des Unterrichts. Nach der Vorstellung der SPD-Gemeinderatskandidaten/innen aus dem Stuttgarter Norden wurden die Gäste des Frühjahrsempfangs im Ausbildungsrestaurant "Stäffele" des CJD Feuerbach von Küche und Service hervorragend verköstigt.