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Nachrichten zum Thema Ortsverein

Unterschriften für den „Radentscheid Stuttgart“

„Radfahren  für  Alle – auch  Kinder,  Seniorinnen  und  Senioren  sollen  sicher  in  Stuttgart  Rad  fahren können.  Alle  Menschen  sollen  die  Möglichkeit  haben,  sicher,  zügig  und  ohne  Angst  ihre  Wege  in Stuttgart  mit  dem  Fahrrad  zurückzulegen.“ – Das ist die zentrale Forderung des Stuttgarter Radentscheids.

Die SPD Feuerbach unterstützt eine fahrradfreundliche Verkehrspolitik, mehr Radwege und sicher ausgestaltete Straßen und Kreuzungen und sammelte am Samstag, 3. November im Kreuzungsbereich Stuttgarter Straße/Klagenfurter Straße Unterschriften für den Radentscheid Stuttgart.

„Einem fahrradfreundlicheren und für alle Verkehrsteilnehmer sicheren Stuttgart möchten wir durch die Unterschriftensammelaktion einen kleinen Schritt näher kommen“, so Sven Baumstark, Vorsitzender der SPD Feuerbach. „Innerstädtische Strecken in Stuttgart sollten problemlos mit dem Fahrrad zurückgelegt werden können. Die Zahl von Fahrradfahrern auf Stuttgarts Straßen ist in den vergangenen vier Jahren um rund 12-17 % auf der König-Karls-Brücke bzw. auf der Böblinger Straße gestiegen. Auch die stark steigende Anzahl von E-Bikes zeigt, dass der Bedarf an Radwegen wächst. Das Thema Sicherheit im Straßenverkehr rückt noch mehr in den Fokus.“

Gemäß den Zielen des „Radentscheid Stuttgart“ sollen jährlich 15 km Radverkehrsanlagen an Straßen und Nebenstraßen sowie 33 km von den im Verkehrsentwicklungskonzept 2030 vorgesehenen Hauptradrouten umgesetzt werden. Außerdem sollen Mängel und Gefahrenstellen im Fuß- und Radwegenetz beseitigt und pro Jahr mindestens 31 Kreuzungen und Einmündungen sicher gestaltet werden. Die Stadt Stuttgart soll die Radverkehrsinfrastruktur konsequent pflegen und die Radabstellmöglichkeiten verbessern. Das Radangebot und die Radattraktivität sollen gefördert und die Bevölkerung sensibilisiert werden. In einem jährlichen Bericht soll der Umsetzungsstand vorgestellt werden. Des Weiteren soll die Stadt für mehr Effizienz und Effektivität bei der Planung und Umsetzung sorgen.

Unterschreiben für den „Radentscheid Stuttgart“ dürfen alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter mit einer EU-Staatsbürgerschaft und einem Mindestalter von 16 Jahren. Die Unterzeichnenden beantragen mit ihrer Unterschrift einen Bürgerentscheid nach § 21 Absatz 3 der Gemeindeordnung von Baden-Württemberg. Hierfür sind 20.000 Unterschriften erforderlich. Die gesammelten Unterschriften werden direkt an das Radentscheid-Team übergeben und von diesem bei der Stadt eingereicht.

PolitBrunch mit Andreas Stoch

Die SPD Feuerbach begrüßte am Sonntag, 15. Juli Mitglieder, Freundinnen und Freunde der Sozialdemokratie und etliche interessierte Gäste zum 1. PolitBrunch.

Für das neue Veranstaltungsformat konnte der Ortsverein Andreas Stoch, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, gewinnen. Andreas Stoch ist 48 Jahre alt, verheiratet und hat vier Kinder. Er war jahrelang selbstständig als Rechtsanwalt tätig. Seine politische Laufbahn begann 1987 als Juso-Kreisvorsitzender. 1990 trat er in die SPD ein. Seit 2001 steht er dem SPD-Kreisverband Heidenheim vor. Seine Arbeit als Landtagsabgeordneter begann er 2009. Von 2013 bis 2016 war Stoch Minister für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg.

In seinem Impulsvortrag beim PolitBrunch in Feuerbach sprach er zu „zwei Jahre Grün-Schwarz – verlorene Zeit für Baden-Württemberg“. Im Anschluss entstand eine lebhafte Diskussion über sozialdemokratische Positionen, Forderungen und Ziele. Stoch stellte sich dabei den Fragen und Anregungen seiner Zuhörerschaft. Der SPD müsse es gelingen, ihr Profil in der öffentlichen Wahrnehmung zu schärfen und überzeugend ihre Inhalte zu vertreten. Wenn die SPD es schaffe, Antworten auf die Fragen und Sorgen der Menschen zu finden, werde sie auch wieder mehr Zustimmung erfahren.

Andreas Stoch überzeugte sein Publikum mit seiner Rede und seinen Antworten. Sven Baumstark, Vorsitzender der SPD Feuerbach, bedankte sich bei ihm mit zwei Flaschen Feuerbacher Wein.

Umrahmt wurde die Veranstaltung bei Speis und Trank von dem Duo „Takt & Töne“, die mit Latin- und Jazz-Stücken zu einer gelungenen Veranstaltung beitrugen.

Einladung zum 1. PolitBrunch mit Andreas Stoch

Zu unserem 1. PolitBrunch am Sonntag, 15. Juli ab 11:00 Uhr im Waldheim Heimberg (Im Gewann 4) laden wir herzlich ein.

 

Wir konnten Andreas Stoch, Fraktionsvorsitzender im Landtag, gewinnen. Er wird über "2 Jahre Grün/Schwarz - verlorene Zeit für Baden-Württemberg" sprechen und die sozialdemokratische Sicht darlegen.

 

Das Waldheim Heimberg wird uns einen Brunch mit (Spät-)Frühstück und Mittagsgericht anbieten. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung mit Live-Musik der Latin/Jazz-Band "TAKT & TÖNE".

 

Für diejenigen, die keine Möglichkeit haben von der Haltestelle "Heimberg" (Bus-Linie 91) zum Waldheim Heimberg zu kommen (ca. 500 m bergauf), bieten wir einen Fahrservice an - vielen Dank an Frieder Jedtke! Erste Fahrt wird um ca. 10:15 Uhr ab dem Parkplatz am Feuerbacher Friedhof sein. Bei Bedarf bitte um kurze Rückmeldung an mail@spdfeuerbach.de.

 

Interessierte sind herzlich willkommen.

Frühjahrsempfang der SPD-Feuerbach stellt den industriellen Wandel in den Mittelpunkt

Frank Sell bei seiner Ansprache beim Frühjahrsempfang der SPD Feuerbach

Beim SPD-Frühjahrsempfang Feuerbachs am vergangenen Montag ging es konkret zur Sache. Ortsvereinsvorsitzender Sven Baumstark begrüßte die mehr als 100 Gäste aus allen gesellschaftlichen Bereichen des Stadtbezirks. Es sollte aber nicht nur bei guten Gesprächen bleiben. Mohammad al Sheikali, Journalist, der aus Syrien fliehen musste, eröffnete die Bilderausstellung „Unsere Heimat Syrien“. Zu oft wird die Geschichte hinter der Geschichte vergessen. Flüchtlinge lassen oftmals Verwandte und Freunde zurück. Bilder geben diesen Schicksalen Ausdruck.

Für jahrzehntelange Mitarbeit und Treue erhielt Christel Schulter anerkennenden Beifall. Sie wurde im Rahmen ihrer 40-jährigen Mitgliedschaft mit einer Urkunde und einem Blumenstrauß ausgezeichnet. Ehrende Worte fand Altstadtrat und langjähriger Weggefährte Robert Baumstark.

Frank Sell, Betriebsratsvorsitzender bei Bosch in Feuerbach, berichtete in seiner Ansprache von den Herausforderungen, vor denen der Industriestandort steht. Die Produktionsarbeitsplätze machen mittlerweile weniger als ein Viertel der 14000 Beschäftigten am Standort aus. Die befristeten Beschäftigungsverhältnisse haben derart überhandgenommen, dass man von einer konjunkturellen Maßnahme nicht mehr sprechen kann. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hangeln sich von einer Befristung zur anderen.
Der Standort stehe auch im direkten Wettbewerb um Arbeitskosten und Effizienz mit anderen europäischen Standorten. Bosch-Feuerbach brauche eine Perspektive, so Sell. Niemand wisse genau, wie es mit dem Diesel weitergehe. Die Politik müsse endlich Klarheit schaffen.

Andreas Büchner, stellvertretender Vorsitzender der SPD Feuerbach, dankte Sell für den engagierten Vortrag. Die SPD Feuerbach werde sehr genau beobachten, ob die Große Koalition Ernst mache mit der Eindämmung der grundlos befristeten Arbeitsverträge. Man werde die eigene Partei immer wieder an den Koalitionsvertrag erinnern.

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